Das Geschenk – eine buddhistische Weisheitsgeschichte

Buddha war gerade dabei, einer Gruppe von Mönchen seine Lehren über Meditation zu vermitteln. Plötzlich trat inmitten der Mönche ein Mann hervor und begann, Buddha wüst zu beschimpfen.

weisheitsgeschichte: das geschenk

Buddha jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb vollkommen still sitzen und schwieg.
Als der Mann mit seiner Hasstirade fertig war und schließlich verschwand, fragte ein junger Mönch, der durch das Geschehen ziemlich aufgewühlt war und selbst auf den dreisten Mann wütend schien, warum Buddha sich von diesem Fremden einfach beschimpfen ließ.

Buddha antwortete: „Wenn ich dir ein Pferd schenke, aber du es nicht annimmst – wessen Pferd ist es?“

Der Mönch dachte nach und antwortete nach kurzem Zögern: „Wenn ich es nicht akzeptiere, würde es wohl weiterhin deines sein.“

Buddha nickte und erklärte, dass einige Menschen beschlossen, ihre Zeit mit Beleidigungen zu verschwenden.

Wir selbst jedoch können wählen, ob wir diese Beleidigungen annehmen wollen oder nicht – genau wie bei einem Geschenk.

„Wenn du es annimmst, akzeptierst du es. Und wenn nicht, bleibt derjenige, der dich beleidigt, einfach mit einer Beleidigung in der Hand stehen.“

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