Die Affenfalle – eine Geschichte über das Loslassen

In südostasiatischen Ländern wie etwa Vietnam, den Philippinen, Laos, aber auch im südlichen Indien gibt es seit Jahrhunderten einen Trick, um Affen zu fangen.

Weisheitsgeschichte: Die Affenfalle

Ein schlauer Bauer kam einst beim Beobachten von Makaken-Affen auf die Idee, diese fruchtliebenden Affen mittels einer sehr einfachen Falle zu fangen.

In eine grüne Kokosnuss mit dicker Faserschicht außen herum schnitt er ein gerade so großes Loch hinein, dass ein Affe mit Mühe seine Hand durchstecken konnte. Innen platzierte der Bauer daraufhin eine reife Banane. Die Kokosnuss selbst band er an einen Baum fest.

Die Affen, die an der Kokosnuss vorbei kamen, rochen natürlich die süße, reife Banane und wurden neugierig.

Der gierigste und hungrigste Affe steckte seine Hand in die Öffnung und griff nach der Banane. Mit geballter Faust war es ihm unmöglich aus der Affenfalle zu kommen. Die Falle wirkte!

Das simple Prinzip hinter der Affenfalle: Ohne loszulassen kommt der Affe nicht mehr weg.

Übertragen auf uns Menschen ist es doch so oft genau das Gleiche: Wir müssten nur loslassen und schon wären wir frei. Unser Ego aber, das für den Affen steht, verbietet es uns und glaubt vermeintlich, dass wir verlieren. Wenn wir allerdings genauer hinsehen, so ist der Verlust nur scheinbar. Denn wir gewinnen Leichtigkeit, Seelenfrieden, Unbeschwertheit. Freiheit.

Ein weiteres schönes Bild ist, dass uns Fäuste und Gewalt nirgendwo hinbringen. Wer mit geballter Faust durchs Leben geht, der hat keine Hand frei für die schönen Dinge im Leben. Er ist gefangen in der Falle des Zorns und Ärgers.

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