Der Innere Rat

Anwendungsbereich: Selbstreflexion verbessern, Entscheidungsfindung

Ziel: Lerne bessere Entscheidungen zu treffen und mit Problemen umzugehen.

Geschätzter Zeitaufwand: 20 Minuten

Benötigte Materialien: Stift, Papier

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Methoden, die dazu passen: Dankbarkeitstagebuch

 

So erweckst du deinen Inneren Rat

Kennst du es, wenn da so Stimmen in deinem Kopf diskutieren? Was die beste Entscheidung wäre? Schoki essen, ja, lecker! Aber: Nein, ungesund?

Klar, das kennst du. Kennt ja jeder. Nervt dich das? Ja, meistens nervt es, oder?

Jetzt stell dir vor, statt dieser streitenden Stimmen hättest du ein anderes Team in deinem Kopf. Ein Team, das dich inspiriert und dir guten Rat gibt. Dich selbstbewusst macht, nicht unsicher. Klingt toll, oder? Das Beste daran ist, du kannst selbst bestimmen, was in deinem Kopf vor sich geht. Ob nervige Stimmen oder inspirierender innerer Rat. Und so geht’s:

 

Schritt 1 des Inneren Rats: Brainstorming

Überlege, welche Personen dich inspirieren. Das können Menschen aus deinem Umfeld sein, also Familie oder Freunde. Aber es können auch Idole sein, zum Beispiel Coaches, Autoren, Künstler oder Redner, die zu toll findest.

 

Schritt 2 des Inneren Rats: Auswahl treffen

Wähle bis zu zehn dieser Personen aus. Diese Personen sind dein innerer Rat. Notiere deine Ratsmitglieder auf einem Blatt Papier.

 

Schritt 3 des Inneren Rats: Visualisieren

Stelle dir nun vor deinem inneren Auge einen großen, schönen Konferenztisch vor. An diesem Tisch platzierst du deinen Rat.

 

Schritt 4 des Inneren Rats: Anwenden

Wende dich immer, wenn du vor einer schweren Entscheidung stehst und Hilfe brauchst, an deinen inneren Rat. Überlege, welches „Ratsmitglied“ dir in deiner Angelegenheit am besten weiterhelfen kann. Hole unterschiedliche Meinungen und Perspektiven ein. Rede in Gedanken einfach mit deinem inneren Rat. Du kannst alle oder mehrere befragen, oder auch nur eine gezielte Person.

Tipp: Ordne den Ratsmitgliedern Rollen oder Attribute zu, die sie am besten beschreiben. Damit verdeutlichst du dir ihren Charakter und Mentalität. So kannst du dir besser vorstellen, wie sie handeln würden. Zum Beispiel: der/die Vorsichtige, der/die Extrovertierte, der/die Humorvolle etc.

Du wirst schnell merken, dass dir die unterschiedlichen Perspektiven Vertrauen und Zuversicht in deine Entscheidungen geben. Probleme, aus einer anderen Perspektive betrachtet, wirken gleich viel harmloser. Denn du musst nicht alleine entscheiden. Dein innerer Rat ist immer für dich da!

 

Beispiel

Stell dir vor, du hast ein Jobangebot bekommen. Aber du bist nicht sicher, ob du das Angebot annehmen solltest oder lieber bei deinem alten Job bleibst. Denn einerseits magst du deine Kollegen gern, andererseits wünscht du dir neue Herausforderungen. Und dir gefällt dein Zuhause, müsstest aber umziehen. Und so weiter.

In deinem Rat sitzt zum Beispiel deine quirlige beste Freundin. Du schätzt vor allem ihren Optimismus und Lebensfreude! Sie könnte zum Beispiel die Rolle „Optimistin“ einnehmen. Was würde sie dir raten? Wie würde sie handeln? Führe mit ihr ein Gedankengespräch!

Vielleicht sitzt auch dein Opa in deinem inneren Rat. Oder Beyoncé. Oder Mozart. Wie antworten sie auf deine Fragen und Zweifel?

 

 

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