OSKAR Coaching Methode (Modell)

Das OSKAR-Coaching-Modell ist ein lösungsorientiertes Coaching Tool, das den Fortschritt und die positiven Errungenschaften hervorhebt. Ziel ist es konkrete Umsetzungsschritte zum Erreichen eines Ziels zu benennen. Das Ziel muss dabei bereits bekannt sein.

Es ist vor allem im englischsprachigen Coaching-Markt sehr verbreitet. Es findet sowohl im Leistungssport, in der Wirtschaft und im Business-Bereich sowie im Life Coaching Anwendung. Wie du gleich sehen wirst, ist das OSKAR Coaching Modell mehr ein Framework für die Coaching-Sitzung(en), als eine (kleine) Technik für Zwischendurch.

Wie bei so vielen anderen Coaching Tools und Methoden ist der Namen OSKAR aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Schritte zusammengesetzt. Dies sind die Stufen, die durchlaufen werden.

Um das OSKAR-Modell anzuwenden, führst du das Coaching-Gespräch durch die folgenden 5 Schritte:

  • Outcome (Ergebnis)
  • Situation (Status-Quo/Ausgangsituation)
  • Know-How (benötigte Ressourcen)
  • Actions (Umsetzungsschritte)
  • Review (Rückblick)

Die einzelnen Schritte listen wir nachfolgend genauer auf, damit auch du das OSKAR Modell in deinem Coaching einfach anwenden kannst.

  1. Outcome steht für Ergebnis oder Zielsetzung.
    Frage in diesem Schritt deinen Klienten bzw. den Coachee „Was willst du erreichen?“
    Andere Fragen könnten sein:
    Welche Herausforderung sollten wir angehen?
    Wo genau drückt der Schuh?
    Welches Ergebnis wünschst du dir?
    Wie würde es aussehen, wenn dieses Problem oder diese Frage erfolgreich gelöst ist?
  2. Situation steht für die aktuelle Situation, in dem sich der Klient bzw. der Coachee gerade befindet. Es kann auch auf einer Skala ausgedrückt werden. Manchmal steht nämlich das S in der OSKAR Methode genau dafür: Skala.
    Frage also: Auf einer Skala von 1-10, wie nahe gluabst du der Lösung des Problem zu sein?
    Weise bei Zweifeln oder Unsicherheiten auch darauf hin, dass es keine richtige oder falsche Antwort gibt. Es wird euch beiden einen Einblick geben, wie optimistisch oder frustriert sich der Coachee fühlt und wie ihr eine Lösung des Problems erreichen könnt. Je genauer hier die Situation eruiert wird, desto leichter ist es auch Klarheit zu erlangen, um das Ziel schneller zu erreichen
  3. Know-How steht für die Ressourcen, die es braucht, um das Ziel zu erreichen. Was braucht der Coachee, um voranzukommen? Braucht er eine Schulung? Mehr Informationen über einen Prozess? Braucht er Hilfe bei der Überwindung bestimmter Einwände? Braucht er konkret irgendetwas Materielles, um voranzukommen oder mehr sogenannte Softskills?
    Was genau braucht er?
  4. Actions steht für Aktionen oder anders übersetzt Umsetzung und Handeln. Bestätige als guter Coach dem Coachee jene Dinge, die er bereits gut macht und gerade gut gemacht hat. So gelingt es ihn in ein motivierten Zustand zu versetzen, damit er auch konkret Schritte in Angriff nehmen kann.Der darauf folgende Schritt besteht darin, die spezifischen Handlungsschritte zu identifizieren und zu benennen. Dies kann mit einem Actionplan erfolgen oder einfach als To-Do-Liste oder Prioritätenliste. Wichtig ist, dass die definierten Aktionen spezifisch sind und einen Zeitplan haben. Eine einfache Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Einsatz von Coaching-Plänen, die das finale Ziel umreißen.
  5. Review steht für Rückblick. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, um das Gespräch Revue passieren zu lassen. Dann frage den Coachee folgendes:
    „Was hat dich an unserem Gespräch überrascht?“ oder „Hast du zusätzliche Ideen, die du mitteilen möchtest?“
    Andere Fragen könnten sein:
    Was unternimmst du, um deine Fortschritte zuprüfen? Wie willst du das genau prüfen? Wann kommen wir dafür wieder zusammen?

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