Selbstbewusst werden: Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein

Eine gute Portion Selbstbewusstsein kann einfach jeder gebrauchen! Und es auch bekommen! Es ist ganz einfach. Wie das geht, zeige ich dir mit diesen super effizienten Tipps. Lies weiter…

Selbstbewusst werden wie diese junge Frau

Selbstbewusst werden – Tipps, wie du es lernen kannst

Die meisten Menschen wollen ihr Selbstbewusstsein stärken. Sich mehr trauen, die Meinung gerade heraus sagen, unabhängiger sein, auf Fremde zugehen können, anziehen was einem gefällt und nicht was die gesellschaftliche Norm vorschreibt, um eine Gehaltserhöhung fragen.

Und die meisten Menschen glauben, Selbstbewusstsein sei angeboren. Dass es eben selbstbewusste Menschen gibt, und die anderen. Und dass es da nix zu rütteln gibt.

Aber das stimmt so nicht. Selbstbewusstsein ist größtenteils eine anerzogene Fähigkeit. Anerzogen bedeutet, ERLERNT. Das heißt, du kannst Selbstbewusstsein immer noch lernen – zum Beispiel mit unseren Selbstbewusst-werden-Tipps.

Selbstbewusstsein kannst du wie einen Muskel trainieren. Wenn du regelmäßig übst, dann wird der Muskel stärker. Oder mit der Gedächtnisleistung: Gehirnjogging verbessert das Gedächtnis! Genau so ist es mit dem Selbstbewusstsein – schließlich ist es, wie das Gedächtnis, nichts anderes als eine kognitive Fähigkeit.

Was ist Selbstbewusstsein?

Psychologen unterschieden zwei grundlegende Bedeutungen des Selbstbewusstseins:

  • Das Bewusstsein über die reine (körperliche) Existenz und
  • Das Wissen über den (mentalen) Selbstwert – die Meinung über und Einschätzung von sich selbst.

Natürlich sind wir uns gemeinhin der eigenen Existenz bewusst. Bei unseren Selbstbewusst-werden-Tipps geht es darum, den Selbstwert zu steigern.

Selbstbewusst werden: Vorteile

Ein starkes Selbstbewusstsein kann dein Leben wirklich radikal verändern. Denn KEIN Selbstbewusstsein zu haben limitieren deine Gedanken und dein Verhalten – und damit deine Schöpferkraft.

Die Vorteile eines gesunden Selbstbewusstseins sind zahlreich und für jeden Menschen unterschiedlich. Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Mehr Gelassenheit im Leben – weil du weniger Angst hast
  • Selbstliebe und Akzeptanz – weil du von dir selbst überzeugt bist und dich selbst respektierst
  • Mehr Freunde und Beliebtheit – weil deine selbstbewusste Ausstrahlung auch andere von dir überzeugt
  • Anerkennung und Aufmerksamkeit – weil die Menschen dich stärker wahrnehmen und deine Selbstüberzeugung
  • Mehr Selbstwirksamkeit – weil du weißt, du schaffst das
  • Größerer Mut und Unabhängigkeit – weil du eigene Entscheidungen triffst und dein Leben voll im Griff hast
  • Mehr Offenheit – weil du nichts zu verbergen hast

Genau das willst du? Ja? LOGISCH! Oder? Und mit diesen Selbstbewusst-werden-Tipps klappt das auch! 😀

Wichtig: Regelmäßig üben!

Selbstbewusst werden – Tipps für deine Körperhaltung

Ein wichtiger Grundsatz für mehr Selbstbewusstsein: Dein Außen beeinflusst dein Innen. Dein Körper beeinflusst deine Gedanken- und Gefühlswelt.

Haltung macht Haltung! Deine Körperhaltung beeinflusst deine Geisteshaltung!

Im Umkehrschluss bedeutet das, um dein Selbstbewusstsein zu stärken: Körperhaltung verbessern:

Tipp 1: Gehe aufrecht, mach dich groß

Brust raus, Bauch rein, Kopf hoch (aber nicht „hochnäsig“). Zeig dich!

Tipp 2: Geh einen Schritt schneller.

Die Energie und Beschwingtheit überträgt sich sogleich auf deinen Geist. Selbstbewusste Menschen haben ein Ziel vor Augen!

Tipp 3: Bitte lächeln!

Du wirst dich gleich besser fühlen. Halte das „Kunstlächeln“ für mindestens 30 Sekunden durch. Damit signalisierst du deinem Gehirn einen positiven Reiz. Resultat: Gute Laune! Ein echtes Lächeln folgt bestimmt. 🙂

Tipp 4: Treibe Sport

Nichts stärkt das Selbstbewusstsein mehr, als das Wissen: Heute hab ich was geschafft! YEAH! Nebenbei bringst du deinen Körper in Form. Ein schöner Körper, den du gern zeigst, und das Wissen, das DU diese Veränderung bewirkt hast sind absoluter Garant für mehr Selbstbewusstsein.

Selbstbewusst werden – Tipps für deine innere Einstellung

Diese Tipps helfen dir dabei, direkt auf deine persönliche Einstellung zu dir selbst Einfluss zu nehmen:

Tipp 5: Erlaube dir Fehler

Niemand ist perfekt. Und meistens fallen sie dir selbst am stärksten auf. Deinen Kollegen fällt es vielleicht gar nicht auf, dass du beim Essen gekleckert hast. Oder gepupst. Und selbst wenn doch – das ist schnell wieder vergessen. Schließlich haben sie eigene Probleme, Dinge, die viel wichtiger sind und Aufmerksamkeit verlangen.

Tipp 6: Nimm dich selbst nicht so ernst

Mal ehrlich: Wozu lebst du? Um in Angst und Schrecken zitternd in deinem Mauseloch zu verharren? Oder um das Leben zu entdecken, zu lachen und genießen? Stell dir vor, du schaust von oben auf dein Leben herunter, wie es so vor dir ausgebreitet liegt, mit all deinen Problemen. Wie groß, wie unbezwingbar wirken deine Probleme aus dieser weiten, neuen Perspektive? Ist doch alles nur halb so wild.

Tipp 7: Hör auf, dich zu vergleichen

Ständiger Vergleich führt dazu, dass du dich selbst schlechter fühlst. Es wird immer Menschen geben, die etwas besser können aus du, mehr Geld oder mehr Freunde haben, mehr Anerkennung bekommen, besser aussehen etc. Übe dich stattdessen in Dankbarkeit. Du bist richtig, genau so wie du bist, denn sonst hätte dich das Leben anders geschaffen.

Selbstbewusst werden – Tipps für den Arbeitsplatz

Tipp 8: Mach anderen Komplimente.

Dadurch übst du, auf Fremde zuzugehen, den ersten Schritt zu machen. Du demonstrierst Eigenständigkeit, Mut und Freundlichkeit. Andere Menschen zum Lächeln zu bringen stimmt dich außerdem selbst froh. Beweise dir und anderen, dass deine Anwesenheit glücklich macht! Du wirst sehen, dass du plötzlich selbst mehr positives Feedback und nette Gesten erhältst. So holst du dir auf diskrete Art ein Fremdbild ein, ohne darum bitten zu müssen. Du wirst erstaunt sein, für wie viele deiner Eigenschaften dein Umfeld dich schätzt!

Tipp 9: Sag deine Meinung

Wie gut, dass Meinungsfreiheit herrscht. Nutze dieses wertvolle Recht, und verkünde, was du zu sagen hast! Sei es deinen Kollegen, deinem Chef, Partner, Freunden oder Familie gegenüber: Deine Meinung zählt, und dein Wohlbefinden ist wichtig. Die Angst, etwas „Dummes“ zu sagen, ist schlichtweg überbewertet. Meistens sind die anderen erleichtert, wenn ein anderer ein Problem anspricht. Dein Mut und eine klare Meinung werden dir viel Wertschätzung von deinem Gegenüber einbringen.

Selbstbewusst werden – Tipps für jede Situation

Diese Quick-Tipps kannst du super in deinen Alltag integrieren.

Tipp 10: Sei dankbar.

Denn das Leben ist schön. Dankbarkeit ist neben Liebe vielleicht das schönste Gefühl. Schließe für einen Augenblick die Augen und besinne dich auf das Gute in deinem Leben: Für was bist du dankbar im Leben? Denke darüber nach. Spüre dem Dankbarkeitsgefühl nach, dieser inneren Ruhe und Sicherheit, dass alles gut ist. Wenn du mit deinem ganzen Wesen in Liebe oder Dankbarkeit aufgehst, existieren keine Ängste und Sorgen. Dankbar sein kannst du mit einem Dankbarkeitstagebuch systematisch lernen.

„Mach nur die Augen auf; alles ist schön!“

Ludwig Thoma

Tipp 11: Bauchatmung

Bauchatmung ist eine der besten Atemübungen bei Stress und für stressige Situationen, vor denen du dich fürchtest. Die Bauchatmung löst schon nach kurzer Zeit im gesamten Körper die Entspannungsreaktion aus. So geht’s:

Eine Hand auf die Brust, die andere auf den Bauch. Und jetzt tief einatmen und langsam bis 3 zählen: Der Bauch wölbt sich dabei, die Brust hingegen bleibt an Ort und Stelle. Und wieder ausatmen, ebenfalls 3 Zählzeiten lang. Achte darauf, dass der Wechsel vom Ein- zum Ausatmen ein sanfter Übergang ist. Ungefähr so, als würdest du mit dem Fahrrad über eine sanfte Hügelkuppe rollen. 🙂

Selbstbewusst werden – Tipps für zuhause

Tipp 12: Mach dir selbst Komplimente

Ja, stell dich vor den Spiegel, am besten nackt, und betrachte dich liebevoll. Blicke deinem Spiegelbild in die Augen und sprich laut aus, was du an dir magst. Mindestens 10 Dinge! Egal ob Körperteile, Eigenschaften oder Erfolge, die du erzielt hast.

Danach sprichst du die Dinge an, die du nicht an dir magst – auch auf liebevolle Art. Sage zum Beispiel: „Auch wenn ich eine krumme Nase habe, liebe ich mich trotzdem.“ Benenne nach diesem Schema nochmal 10 Dinge.

Tipp 13: Befreie dich von negativen Gedanken

Negative Gedanken und vor allem Glaubenssätze limitieren deine Gedanken und dein Verhalten. Sie beeinflussen dich unbewusst so, dass du ohne Hinterfragen Chancen als unmöglich abschreibst und deine Träume nicht verwirklichst. Lass das nicht zu! Weil eine ausführliche Anleitung diesen Artikel sprengen würde, haben wir alle Infos für dich in einem E-Book gebündelt:

MUT statt Angst: Limitierende Glaubenssätze besiegen!

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Tipp 14: Mache eine Stärken-Liste

Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe deine Stärken auf.

Was kannst du besonders gut? Backen, Sprachen lernen, Ski fahren, Einparken, aufgeregte Kunden beruhigen?

Wofür lobt und schätzt dich dein Umfeld? Für deine aufmunternde Art, deine Sorgfalt, deine Pünktlichkeit, ein Verantwortungsbewusstsein, deine Zuhörer-Qualitäten?

Welche Talente, welche Charakterzüge zeichnen dich aus? Bist du witzig, charmant, umwerfend schön, wortgewandt?

Klebe dir die Liste an einen Ort, an welchem du sie oft siehst. Zum Beispiel deinen Arbeitsplatz, Badezimmerspiegel oder Kühlschrank.

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