Symposium-der-Wuermer-Geschichte

Die Würmer im Körper – eine Fabel

Die Würmer im menschlichen Körper versammelten sich einst zu einem politischen Symposium.

Der Askarid (Spülwurm) aus der Gattung der Fadenwürmer sprach zuerst und erklärte der Versammlung, dass der Fortschritt nicht rückgängig gemacht werden kann und dass die dunklen Zeiten, in denen Würmer brutal und unmenschlich bekämpft worden waren, nun vorbei seien.

„Die Diskriminierung von Würmern im Körper muss entschieden und endgültig abgeschafft werden. Denn Globalisierungsprozesse erfordern die Entwicklung von Toleranz.“

Die Opisthorcher aus der Klasse der Saugwürmer applaudierten enthusiastisch und skandierten die Gleichberechtigung mit den Leberzellen.

Dann meldeten sich die Zestoden (Bandwürmer) zu Wort. Sie gaben einen Bericht über die Geschichte des Themas:

„Es gab einmal ein goldenes Zeitalter, in dem niemand etwas über Würmer wusste, geschweige denn sie bekämpfte. Und wir hatten eine glorreiche Zeit.

Doch dann kam eine dunkle und unruhige Epoche, in der Würmer gefunden und heimtückisch vergiftet und beseitigt wurden.

Aber auch unsere Entwicklung ist nicht stehen geblieben. Also forderen wir, ab nun an soll es keiner mehr wagen, das Recht von uns Würmern auf Nahrung und die Freiheit unserer Selbstbestimmung im Körper in Frage zu stellen.

Ab nun an ist es niemandem mehr erlaubt, Würmer mit natürlichen Heilmitteln und anderem Obskurantismus zu unterdrücken.

Diese Wurm-Phobie ist es, die mit allen Mitteln ausgerottet werden muss. Denn Würmer sind allen menschlichen Organen gleich, wenn nicht überlegen.“

Der Block der mikroskopischen Parasiten schlug vor, das Immunsystem für chauvinistisch und den menschlichen Organismus ohne Würmer für rückständig und nicht fortschrittlich zu erklären.

Der Antrag wurde vom Hohen Rat einstimmig unterstützt.

Der Lebersauger setzte sich im Block der Opisthorchen dafür ein, dass den Würmern ein entsprechendes Kontingent an Blutzufuhr zugesprochen werden muss.

Danach meldete sich Cyclophyllidea, die artenreichste Ordnung unter den Bandwürdern und die dominanteste Art im menschlichem Körper zu Wort:

„Chauvinismus und Intoleranz gegenüber Würmern ist völlig inakzeptabel, da er die Harmonie des Organismus verletzt und zu unschönen Konsequenzen führt .“

Er schlug vor, ein Gesetz zu erlassen, das politisch unkorrekte, chauvinistische Äußerungen verbietet. Künftig sollte der Begriff „autonomes menschliches Organ“ anstelle von „Wurm“ verwendet werden, und das Wort „Parasit“ sollte durch „starker Symbiont“ ersetzt werden. Die Idee der politischen Korrektheit wurde mit donnerndem Applaus quittiert, der sich in Keuchen verwandelte.

Alle waren überglücklich und zufrieden mit der liberalen Ordnung, die geschaffen worden war, und schritten zu Recht zum Ausgang.

Plötzlich spürten jedoch alle in der Menge, dass es aus irgendeinem Grund kälter wurde.

Es gab nicht genug Sauerstoff und Nahrung. Sie beschlossen sogar, gegen diese eklatante Diskriminierung zu protestieren. Doch sie schafften es nicht mehr rechtzeitig. Der Mensch war tot. Sein Körper konnte mit den Parasiten nicht mehr umgehen.

Gefunden bei Telegram – Grundlagen des Weltverständnis und leicht abgewandelt wiedergegeben.

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