Stresspegel

Kann eine 4-Tage-Woche den Stresspegel senken?

Das Konzept weniger Stunden und mehr Freizeit zum selben Gehalt trifft natürlich bei den meisten Berufstätigen auf großes Gefallen. Denn vor allem heutzutage ist der ständige Druck und die hohe Belastung ein ständiger Begleiter, was sich für viele äußerst belastend auswirken kann. In Folge kommt es häufig sogar zu psychischen und körperlichen Beschwerden, aufgrund der stetigen Stresseinwirkung.

Außerdem kann dadurch die Work-Life-Balance und die Freizeitqualität leiden, da man die berufliche Belastung meistens auch nach Hause mitnimmt. Leider entwickelt sich all dies immer mehr zur Norm, weshalb die Einführung der 4-Tages-Woche eine mögliche Lösung darstellt. Was man genau darunter versteht, wie der Stresspegel dadurch gesenkt werden kann und was für weitere Vorteile mit eingehen, erfährt man im Folgenden. 

Die 4-Tages-Woche kurz und knapp erklärt

Grundsätzlich wird bei diesem Konzept die bisher übliche 5-Tages-Woche auf nur noch 4 Arbeitstage reduziert. Im ersten Moment hört sich dies natürlich sehr verlockend an, doch viele Arbeitnehmer schrecken davor allerdings ab, da sie nicht wissen, ob sie mit weniger Gehalt problemlos auskommen. Allerdings soll bei der 4-Tages-Woche nur die Stundenanzahl, und nicht der Lohn gekürzt werden. So verfügt man nicht nur über die gleiche Bezahlung, sondern auch insgesamt über 40 Prozent Freizeit, auf die gesamte Woche gesehen. 

Damit Unternehmen dabei kein Minus machen, müssten Angestellte also 25% effizienter arbeiten. Kann das klappen? Oder bedeutet es nur noch mehr Stress?

Wie sich die 4-Tages-Woche positiv auf den Stresspegel auswirken kann

Stress im Job kommt meistens zustande, da zu viel Arbeit zusammenkommt und zu wenig Möglichkeiten zum Ausgleich und Entspannen zur Verfügung stehen. Doch dank der 4-Tages-Woche hat jeder Angestellte mehr Zeit für sich selbst als zuvor, was sich förderlich auf das geistige und körperliche Wohlbefinden auswirken kann.

Der Aufwand bleibt zwar derselbe, aber möglicherweise könnte die kürzere Arbeitszeit für eine höhere Konzentrationsfähigkeit sorgen – welche die verkürzte Arbeitszeit wieder ausgleichen soll.

Daher könnte es bei der Reduzierung eines Arbeitstages zu fast keinen Leistungsverlusten kommen, weil die Produktivität so besser genutzt werden kann. Zusätzlich kann die Nutzung von effizienzfördernden Tools die Leistungsfähigkeit stärken, wie zum Beispiel:

Weniger Krankenstände und Fehlzeiten

Da es durch die 4-Tages-Woche zu einer Stressminderung und mehr Freizeit kommt, könnte sich sich gleichzeitig die Rate an Ausfällen, beispielsweise aufgrund von Burnouts, reduzieren.

Dies hat des Weiteren den Vorteil, dass es daher nicht mehr so oft zu Krankenständen kommt und andere Mitarbeiter deshalb seltener die Aufgaben der Ausgefallenen zusätzlich übernehmen müssen. Außerdem lassen sich private Termine, wie Arztbesuche, nun leichter außerhalb der Arbeitszeiten vereinbaren, weshalb genauso diese Fehlzeitenquote im Vergleich zur 5-Tages-Woche abnimmt. 

Höhere Mitarbeiterzufriedenheit

Prinzipiell lässt sich stark vermuten, dass mittels der Einführung der 4-Tages-Woche die Mitarbeiterzufriedenheit steigt. Dies sollte jederzeit eine der wichtigsten Prioritäten eines Unternehmens sein, weil es in Folge sehr wahrscheinlich ist, dass Angestellte langfristig bleiben und weniger Kündigungen eingereicht werden. 

Tipp: Die Mitarbeiterzufriedenheit kann unter anderem auch durch die Verwendung von Firmenkreditkarten gefördert werden, die den Arbeitnehmern mehr Verantwortung verleihen und noch viele weitere Vorteile, wie eine bequemere Reisekostenabrechnung, mit sich bringen.

Denn ein hohes Wohlbefinden der Mitarbeiter wirkt sich auf ihre Leistung, die Motivation als auch auf die Ergebnisse aus, weshalb im Umkehrschluss ebenso das Unternehmen wieder davon profitiert.

Bessere Work-Life-Balance

Wie zuvor bereits erwähnt, verfügen Angestellte aufgrund der 4-Tages-Woche über weitaus mehr Freizeit als zuvor. Dadurch lässt sich allgemein das Arbeitsleben um einiges leichter mit dem restlichen Alltag verbinden, wodurch eine ausgewogene Work-Life-Balance gefördert wird.

Unter anderem ist dies besonders für berufstätige Eltern sehr von Vorteil, da sich das Managen von Familie und Beruf sehr oft als große Herausforderung herausstellt und es somit zu Erleichterungen kommen kann. Aber auch Sportfanatiker, Hobbymusiker und alle anderen profitieren von dieser neu gewonnenen Lebensqualität. 

Fazit

Viele Unternehmen haben bereits einen Versuch gewagt, die 4-Tages-Woche einzuführen und sind im Anschluss überwiegend nicht mehr zur alten Norm zurückgekehrt. Denn dieses Konzept bringt viele Vorteile mit sich, sowohl für die Angestellten als auch für den Betrieb selbst.

Denn die gewonnene Freizeit erlaubt es den Mitarbeitern eine bessere Work-Life-Balance auszuleben und den aufstauenden Stress, aufgrund des zunehmenden Drucks und des Arbeitsumfangs, zu lindern. Dies hat eine Besserung der psychischen und physischen Gesundheit zur Folge, weshalb es des Weiteren zu weniger Krankenständen und Ausfällen kommt.

Außerdem wirkt sich die 4-Tages-Woche wahrscheinlich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und somit auf die Motivation aus, wovon das Unternehmen, bezogen auf die vollbrachten Ergebnisse, wiederum profitiert.

Deshalb müssen sich Geschäftsführer in der Regel keine Sorgen machen, dass es zu verschlechterten Leistungen kommt, da das Produktivitätslevel, trotz reduzierter Stundenzahl, nicht wirklich beeinträchtigt wird.

Die 4-Tage-Woche könnte also eine probate Möglichkeit sein, um den Stresspegel von Arbeitnehmern zu senken, Stressresistenz aufzubauen und die mentale Fitness zu stärken. Inwiefern dieses Konzept umsetzbar ist und die Erwartungen erfüllt, ist aber noch nicht ausreichend belegt.

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